78-minütiges Feuerwerk gegen Karlsruhe

Souveräne Leistung: Mit einem 3:0-Sieg (25:23, 25:20, 25:22) gegen die Baden Volleys II aus Karlsruhe belohnten sich die YoungStars für ihre gute Trainingsarbeit. „Wir starten die Rakete“, ließ DJ Frank Zender beim Stand von 9:5 im zweiten Satz aus den Lautsprechern ertönen. Genau genommen war es ein 78-minütiges Feuerwerk, das die YoungStars in der SPACETECH ARENA versprühten.

Und das obwohl – oder weil? – mit Kylian Wenke, Noah Althoff, Karl Sternecker, Kehdinga Kemtchou, Henry Günther, Freddy Tischer und Libero Finn Hofmeester eine neu zusammengestellte Mannschaft auf dem Feld stand. Kylian Wenke führte Regie und legte mit seinem variablen Zuspiel den Grundstein zum Erfolg. Ebenso wie Jonas Treder wurde er am Ende des Spiels als Most Valuable Player (MVP) ausgezeichnet.

Die Stimmung im Team war gut, und jeder trug seinen Teil zum Erfolg bei. „Wir konnten aus schwierigen Situationen heraus meistens den Punkt machen“, analysierte Diagonalangreifer Henry Günther, der mit einer guten Leistung zum Erfolg beitrug. Oder in den Worten von Co-Trainer Leon Zimmermann: „Die Jungs haben geduldig auf ihre Chance gewartet und sie dann auch genutzt.“ Zimmermann, der selbst einige Jahre in Karlsruhe spielte und trainierte, zeigte sich verwundert, wie instabil und „unabgezockt“ die Gäste agierten. Bei Friedrichshafen lief dagegen alles wie am Schnürchen. Die Doppelwechsel – Lukas Gierling/Maxi Bangert für Kylian Wenke/Henry Günther – waren ebenso erfolgreich wie am Ende die Einwechslung des lange verletzten Angreifers Niklas Kluge, der den Matchball verwandelte.

Stützpunkttrainer Adrian Pfleghar war nach dem überzeugenden 3:0-Sieg zufrieden mit seinem Team und freute sich, dass „die Jungs sich für die guten Trainingsleistungen belohnt haben“. 

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