Fünf sind dann mal weg

Die Ausbildung am Bundesstützpunkt Volleyball in Friedrichshafen ist für junge Volleyballer eine prägende Zeit. Für fünf Volley YoungStars geht sie jetzt zu Ende und die Zöglinge von Stützpunkttrainer Adrian Pfleghar ziehen in die Volleyballwelt hinaus.

von links: Patrick Eberhard, Nick Breitenbach, Christian Woumnga, Mykyta Shapovalov, Ruslan Fedorov und Stützpunktleiter Ralf Hoppe.

„Das Ziel unserer Arbeit ist es, dass die Spieler nach ihrer Ausbildung am Bundesstützpunkt den direkten Sprung in die Bundesliga schaffen“, sagt Pfleghar und freut sich, dass es wieder mit zwei Spielern gelungen ist. „Bei den anderen Spielern sind wir zuversichtlich, dass sie die Zeit bei ihren neuen Vereinen als Sprungbrett nutzen können“, ergänzt Stützpunktleiter Ralf Hoppe. „Alle fünf Spieler haben sich bei den YoungStars sportlich und menschlich gut entwickelt und Angebote bekommen“, stellen Hoppe und Pfleghar den fünf Jungs am Ende der Ausbildungszeit ein sehr gutes Zeugnis aus.

Zuspieler Patrick Eberhard nimmt das Angebot von VC Olympia Berlin an und spielt in der kommenden Saison mit dem Erstligaprojekt der Juniorennationalmannschaft in der Bundesliga. Ebenfalls in der 1. Bundesliga hat Nick Breitenbach einen Vertag unterschrieben. Der 19-jährige Mittelblocker wechselt zu Bitterfeld-Wolfen.

Die beiden ukrainischen Spieler, die nach Kriegsbeginn am Bundesstützpunkt aufgenommen wurden, nehmen jeweils Angebote in der 2. Bundesliga an.

Mykyta Shapovalov wechselt zu Ludwigsburg und stellt seine Annahmequalitäten künftig bei den dortigen Barock Volleys unter Beweis, die das Ziel haben in der Saison 2025/2026 in der 1. Bundesliga zu spielen.

Mittelblocker Ruslan Fedorov nimmt das Angebot von Trainer Christian Pampel an und spielt in der kommenden Spielzeit beim Ligakonkurrenten TSV Mimmenhausen.

Christian Woumnga zieht es in die USA, wo er sein Stipendium am Mishiwaka College in Indiana bekommen hat. Dort wird der 19-jährige Diagonalangreifer sein Studium aufnehmen und natürlich auch das Volleyballteam unterstützen wird.

Mit den Sommerferien beginnt die dreiwöchige Trainingspause, bevor Trainer Adrian Pfleghar am 16. August mit seinem Team in die Vorbereitung der neuen Saison startet. 


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