Große Kompetenz im Trainerteam
Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat kürzlich zwölf neue A-Trainer und Trainerinnen in seinen Reihen begrüßt. Einer von ihnen arbeitet seit neun Monaten am Bundesstützpunkt in Friedrichshafen.
Als Einziger aus Baden-Württemberg und mit 25 Jahren einer der Jüngsten, hat Leon Zimmermann den Lehrgang erfolgreich beendet. Dafür besuchte er über ein Jahr hinweg diverse Lehrgänge und Unterrichtseinheiten. Am Ende stand die Abschlussarbeit, in der er das Angriffsverhalten der deutschen U19-Nationalmannschaft weiblich bei der Weltmeisterschaft im Vergleich zu den anderen Teilnehmern untersuchte.
„Wir gratulieren Leon ganz herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit am Stützpunkt und in der Volleyballabteilung des VfB Friedrichshafen“, sagt der ehrenamtliche Stützpunktleiter Ralf Hoppe. „Mit fünf Trainern mit A-Lizenz und sieben B-Trainern sind wir in der Abteilung sehr gut aufgestellt“, freut sich Werner Feiri über den „Neuzugang“. „Die lange Tradition, mit qualifizierten Trainern im Nachwuchsbereich zu arbeiten, findet damit ihre Fortsetzung“, so der Abteilungsleiter
Die Lizenz sei nicht alles, weiß Adrian Pfleghar, der mit seinem Studium an der Trainerakademie des DOSB in Köln zum Diplomtrainer die höchste deutsche Trainerqualifikation hat. „Viel wichtiger ist es, sich eigenständig weiterzubilden, intensiv mit der Sportart zu beschäftigen und immer am Ball zu bleiben“, weiß der Stützpunkttrainer aus langjähriger Erfahrung. Umso erfreulicher für ihn, dass er mit Leon Zimmermann einen Co-Trainer an seiner Seite weiß, der sich mit seinem Studium der Sportwissenschaft und Training eine gute Basis für seine Trainertätigkeit schafft.
Leon Zimmermann spielte nach seiner Zeit bei den Volley YoungStars (2015 bis 2020) bei den Baden Volleys Karlsruhe, mit denen er den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Später wechselte er vom Spielfeld an die Seitenlinie, um seiner Leidenschaft als Trainer nachzugehen.







