Alles Gute Phil!
Mit einer 1:3-Niederlage (19:25, 19:25, 25:18, 16:25) und einem emotionalen Höhepunkt endete am Sonntag das Spiel der Volley YoungStars gegen VC Dresden. Der zum MVP gekürte Phil Bertele verabschiedete sich nach dem ersten Heimspiel von seinen Teamkollegen.
Der Häfler, der durch „Volleyball macht Schule“ zum VfB und später zu den YoungStars kam, galt als hoffnungsvolles Talent – was seine dreijährige Zugehörigkeit in den Nationalkader unterstreicht. Allerdings: Mehr als zwei Jahre plagte sich der talentierte Mittelblocker mit Knieschmerzen herum, weil sich die Patellasehne immer wieder entzündete. Auch eine anderthalbjährige Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolgt. „Nach ein paar Wochen kam der Schmerz wieder“, erzählt Phil Bertele.
So entschied sich der Häfler schweren Herzens, mit gerade mal 18 Jahren seine Volleyballschuhe an den Nagel zu hängen. Allerdings nicht, ohne noch einmal in der Spacetech Arena aufzulaufen. Mit einer souveränen Leistung war der Mittelblocker ein wichtiger Akteur des Spiels.
Noah Bouagaa, Lenz Wernet, Max Rauh, Noah Althoff, Elias Wiebel, Julius Großner, Matthis Müller, Aleksandr Sevkovych, Phil Bertele, Maxi Bangert, Emil Zaunick, Libero Finn Hofmeester, Kehdinga Kemtchou und David Brand hielten den VC Dresden lange auf Abstand, konnten aber ihre Führung nicht bis ans Satzende halten. Nur in Durchgang drei behielten die YoungStars ihre Konstanz und durften ihren ersten Satzgewinn bejubeln.
„Es war schön, noch einmal vor meinen Freunden und meiner Familie zu spielen“, resümierte Phil Bertele nach seinem letzten Spiel. Trainer Adrian Pfleghar nannte es nach der Partie „bitter, wenn jemand in so jungen Jahren so eine Entscheidung treffen muss. Umso mehr freute es ihn, dass Phil noch einmal gezeigt hat, was in ihm steckt.
Die nächsten Heimspiele stehen für die YoungStars am nächsten Wochenende gegen Schwaig und Regensburg an. Dann allerdings ohne Phil Bertele.









