Krankheitswelle schwächt die YoungStars
Licht und Schatten bestimmten am Wochenende die beiden Spiele der Volley YoungStars. Bitter: Mittelblocker Kehdinga Kemtchou schied in Gotha verletzt aus.
Dass die Aufgabe bei Vorjahresmeister Gotha für Noah Bouagaa, Mika Bauknecht, Maxi Bangert, Aleksandr Sevkovych, Kehdinga Kemtchou, Matthis Müller, Max Rauh, Noah Althoff, David Brand und Libero Julius Grossner schwer zu lösen sein würde, war klar. Zumal gleich mehrere erfahrenere Spieler krankheitsbedingt fehlten.
Umso erfreulicher, dass die jungen Häfler den Hausherren nicht zuletzt durch starke Aufschläge anständig Paroli bieten konnten. Im zweiten und dritten Durchgang hatten sie die Chance auf einen Satzgewinn, konnten ihre Satzbälle jedoch nicht erfolgreich verwerten.
Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn sich ihr bis dahin souverän agierender Mittelblocker Kehdinga Kemtchou nach einer unglücklichen Landung nicht verletzt hätte. So endete die Partie nach drei Sätzen (18:25, 25:27, 27:29). Als bester Spieler (MVP) wurde Außenangreifer Noah Althoff ausgezeichnet.
Nach Zwischenübernachtung in Suhl traten die YoungStars auf dem Weg Richtung Süden am Sonntag bei den Keiler Volleys Stuttgart in Botnang an. Hier konnten Kapitän Noah Althoff und seine Mitspieler nur am Anfang der Sätze mithalten. Die Botnanger ließen sich in ihrem Siegeswillen nicht aufhalten und besiegelten die 0:3-Niederlage (17:25, 12:25, 17:25) nach 73 Spielminuten. Als bester YoungStar erhielt Matthis Müller die MVP-Medaille.
Das Fazit von Trainer Adrian Pfleghar fiel gemischt aus: „In Gotha haben wir auf jeden Fall gezeigt, dass wir trotz der zahlreichen Ausfälle vorangekommen sind. Am Sonntag haben wir gemerkt, wie fragil alles noch ist“.








