Kein Geburstagsgeschenk für Chris Oberglock

Das war kein gutes Wochenende für die Volley YoungStars: Der 1:3-Niederlage am Freitag in Mimmenhausen folgte ein 2:3 im Heimspiel gegen SV Schwaig.

Seinen 17. Geburtstag hatte sich YoungStar Chris Oberglock anders vorgestellt. Statt zu feiern, musste er an seinem Ehrentag mit seinem Team eine 1:3-Niederlage 3 (25:22, 19:25, 16:25, 27:29) in Mimmenhausen hinnehmen. Ein schwacher Trost: Der Diagonalangreifer gehörte am Freitagabend zu den besten Häfler Spielern. Ebenso wie Libero Lucas Huckle, der auch in ausweglosen Situationen den Ball noch im Spiel hielt und nach der Partie als wertvollster YoungStar mit der silbernen MVP-Medaille ausgezeichnet wurde. Der erste Satz lief noch nach Wunsch, doch dann mehrten sich die (Aufschlag)-Fehler bei Friedrichshafen. Zudem hatten die Hausherren oft das glücklichere Händchen. Ärgerlich: Im vierten Satz vergaben die Häfler zwei Satzbälle und mussten sich nach vier abgewehrten Matchbällen mit 27:29 geschlagen geben.

„Neues Spiel, neues Glück“ hieß es tags drauf gegen den SV Schwaig. Nach dem verlorenen ersten Satz fanden die YoungStars immer besser ins Spiel und hielten die Gäste gut in Schach. Doch dann streute das Team von Trainer Adrian Pfleghar zu viele Fehler in sein bis dato erfolgreiches Spiel ein und musste in den Tiebreak. Auch hier konnten die YoungStars um Zuspieler Daniel Habermaas eine Führung nicht ins Ziel retten und unterlagen im Entscheidungssatz. Die 2:3-Niederlage (19:25, 26:24, 25:16, 21:25, 11:15) brachte immerhin einen Punkt ein. Scout Timo Meßmer machte die „Handlungskette“ für den Misserfolg verantwortlich: „Schlechte Annahme, flache Pässe, zu niedrige Angriffshöhe“, so seine erste Kurzanalyse nach dem Spiel.

Als kleines verspätetes Geburtstagsgeschenk wurde diesmal Chris Oberglock wertvollster Spieler bei den YoungStars. Drei Punkte wären ihm lieber gewesen.

Für die YoungStars kamen zum Einsatz: Daniel Habermaas, Kylian Wenke, Dominik Marjanovic, Kaspar Gröger, Henry Günther, Chris Oberglock, Lennart Giesenberg, Anton Müller, Felix Gudermuth, Niklas Kluge, Pekka Stapelfeldt, Elias Wiebel und Libero Lucas Huckle.


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