Vom YoungStar zum Co-Trainer

Die YoungStars haben seit dieser Saison einen neuen Co-Trainer: Leon Zimmermann löste Fabian Kohl ab. Vor gut fünf Jahren hat Zimmermann selbst noch am Bundesstützpunkt gespielt.

„Adrian Pfleghar ist ein sehr guter Entwicklungstrainer, was ich aus Spielersicht sehr positiv empfunden habe. Jetzt will ich es aus Trainersicht erleben, wie er die jungen Sportler sportlich und persönlich begleitet“, sagt Leon Zimmermann.

Mittelblocker Zimmermann spielte von 2015 bis 2020 bei den YoungStars. Anschließend wechselte er in die zweite Liga zum SSC Karlsruhe, mit dem er 2022 die Zweitligameisterschaft feierte. Schon während der folgenden Saison im Karlsruher Drittligateam probierte sich der gebürtige Heidelberger als Trainer bei Ettlingen-Rüppurr. „Das hat voll Spaß gemacht und war ganz mein Ding“, sagt der 25-jährige. Zuletzt arbeitete er zwei Jahre als Co-Trainer am Bundesstützpunkt weiblich in Stuttgart.

Bei seiner Jobsuche sei Friedrichshafen „erste Wahl“ gewesen und der ehemalige YoungStar freut sich, seit diesem Sommer wieder zurück am Bodensee zu sein.

Außer für das Stützpunktteam, das unter dem Namen Volley YoungStars in der Zweiten Bundesliga antritt, ist er für die U18-Jugend in der VfB-Volleyballabteilung zuständig und schwärmt: „Die Verbindung von der U18 zu den YoungStars ist intensiv und der Übergang verläuft optimal, weil die Spieler je nach Bedarf in der einen oder anderen Mannschaft trainieren können.“

Auch die Nähe zu den Profis, bei denen er in der Saisonvorbereitung geholfen hat, schätzt Zimmermann sehr, weil „Adam Swacyna ein sehr guter Trainer ist und wir einen offenen und regen Austausch haben.“

Die Arbeit beim Bundesstützpunkt läuft im Rahmen seines dualen Online-Studiums in „Sportwissenschaft und Training“. Dadurch ist er zeitlich flexibel und kann Pfleghar beim Training unterstützen, bei der Spielvorbereitung helfen und Spiele analysieren. Aber damit nicht genug: Nebenbei erwirbt Leon Zimmermann gerade seine A-Trainer-Lizenz. „Den Trainerschein kann ich hoffentlich beim Pokalfinale 2026 abschließen“, ist er optimistisch.

Als Stützpunkttrainer stand Pfleghar schon zwei Jahre mit seinem damaligen Stuttgarter Kollegen in engem Austausch und „fand es beeindruckend, dass Leon sich in seinem Alter für diesen Beruf entschieden hat und alles dafür tut, maximal viel Erfahrung zu sammeln und mit vollem Engagement an die Sache rangeht“. Das sei längst nicht selbstverständlich, denn ein großer Teil der Arbeit findet abends und an den Wochenenden statt. Der 25-Jährige nimmt die ungewöhnlichen Arbeitszeiten gerne in Kauf, denn er liebt seinen Sport. Mit 1,95 Metern sei er zu klein für eine Mittelblocker-Karriere auf Top-Niveau. Als Trainer will Leon Zimmermann höher hinaus. „Ich möchte andere Spieler in eine höhere Liga bringen, als ich selbst gespielt habe. Sein Antrieb: „Sport hat so viele Aspekte und man ist als Trainer viel mit denselben Leuten zusammen und kann ihnen menschlich und volleyballerisch viel mitgeben.“ 


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