"Gegen uns selbst verloren"

In der Häfler SPACETECH ARENA unterlagen die YoungStars dem TSV Grafing mit 0:3 (28:30, 16:25, 18:25). MVP auf Seiten der Häfler wurde Karl Sternecker, bei Grafing holte Tim Aust die Medaille.

„Wir haben gegen uns selbst verloren“, fasste es Außenangreifer Niklas Kluge nach der Partie zusammen. Was er damit meinte: „Grafing war – außer im Aufschlag – in keinem Element besser. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt.“ Das bayerische Team, das am Vortag eine 1:3-Niederlage in Mimmenhausen kassiert hatte, setzte alles daran, nicht punktlos vom Bodensee abzureisen. Und vielleicht hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen, wenn die Häfler einen ihrer Satzbälle im Auftaktsatz verwandelt hätten.

Nach der knappen 28:30-Satzniederlage fanden die YoungStars nicht mehr zu ihrem Spiel. Vor allem die beiden Grafinger Angreifer Juro Petrusic und Florian Drescher stellten die Abwehr der YoungStars oft vor unlösbare Aufgaben.

Den jungen Stützpunktspielern fehlte in manchen Situationen der Mut, manchmal war der Übermut die Ursache für Fehler. Hinzu kam, dass mit Zuspieler Lukas Gierling und Diagonalangreifer Maxi Bangert zwei Spieler ihr erstes Zweitligaspiel in der Starting Six absolvierten. Mittelblocker Matthis Müller feierte Zweitligapremiere und löste ab Mitte des zweiten Satzes Kaspar Gröger, der nach dreieinhalbwöchiger Pause „noch nicht im Rhythmus drin und auf meinem alten Niveau bin“, wie er selbst sagt.

„Letzte Woche hatten wir mehr Kampfgeist“, sagte Libero Finn Hofmeester mit Blick auf den gewonnenen Bundespokal mit der Baden-Württemberg-Auswahl. „Wie befürchtet, war es nach dem Highlight schwer für die Jungs“, sagte Adrian Pfleghar nach der Partie. „Aber das darf keine Ausrede sein.“ Den Häflern bleibt jetzt zwei Wochen Zeit, sich aufs nächste Spiel in Karlsruhe vorzubereiten.

Für die YoungStars auf dem Feld: Lukas Gierling, Maxi Bangert, Karl Sternecker, Kaspar Gröger, Felix Gudermuth, Niklas Kluge, Finn Hofmeester, Matthis Müller, Anton Müller, Elias Wiebel, Kylian Wenke.

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