YoungStars verpassen knapp den Tie-Break

Mit einer 1:3-Niederlage (21:25, 18:25, 25:19, 23:25) haben sich die YoungStars am Samstag gegen Grafing von ihren heimischen Fans verabschiedet. Vor rund 200 Zuschauern, darunter Juniorenbundestrainer Grzegorz Ryś, verpassten sie nur knapp den Tie-Break.

Die 0:3-Hinspielniederlage konnten die Häfler zwar nicht wettmachen, zeigten aber eine deutliche Steigerung gegen die Gäste aus Grafing, die unter dem Motto „Fighting bayerisch“ spielen. Dazu gehören eine gute Annahme und eine noch bessere Abwehr, die keinen Ball verloren gibt und der Diagonalangreifer Michael Zierhut, den die YoungStars lange nicht in den Griff bekamen. Erst im dritten Satz wussten die Häfler Zierhut mit besserer Blockarbeit zu bändigen, so dass dieser am Ende des Satzes durch den ehemaligen Erstligaspieler Juro Petrusic ersetzt wurde.

YoungStars-Zuspieler Daniel Habermaas führte variabel Regie und gab seinen Mitspielern Niklas Kluge, Felix Gudermuth, Phil Bertele und Chris Oberglock perfekte Vorlagen für erfolgreiche Angriffe. Auffällig waren die punktbringenden Aktionen von Mittelblocker Dominik Marjanovic. Er ist einer von fünf Spielern, der den Bundesstützpunkt altersbedingt verlässt. „Es war meine letzte Chance alles zu zeigen, was ich gelernt habe, und die wollte ich nutzen“, sagte der 19-Jährige nach dem Spiel und hob die „phänomenale Leistung“ der Gäste hervor.

Ab dem dritten Satz waren die YoungStars sehr präsent und hatten die Gäste im Griff. Im vierten Durchgang konnten Habermaas & Co. ihr hohes Niveau halten. Bis zum Stand von 22:22 war der Tie-Break greifbar nahe, bevor Grafing das glücklichere Ende für sich hatte und den zweiten Matchball verwandelte. Die MVP-Medaillen überreichte DVV-Trainer Ryś an die beiden Spieler Paul Koch von Grafing und YoungStar Chris Oberglock.

Trainer Adrian Pfleghar bedauerte, dass seine Jungs „in den ersten beiden Sätzen zu verhalten gespielt haben“, und zeigte sich mit der Leistung in den beiden Folgesätzen zufrieden.

Für die YoungStars waren dabei: Daniel Habermaas, Kylian Wenke, Chris Oberglock, Henry Günther, Lennart Giesenberg, Dominik Marjanovic, Phil Bertele, Karl Sternecker, Felix Gudermuth, Niklas Kluge, Karl Müller, Elias Wiebel und Libero Lucas Huckle. Pekka Stapelfeldt konnte krankheitsbedingt nur zuschauen, Kaspar Gröger war umgeknickt und unterstützte Livestream-Kommentator Raphael Finkbeiner als Co-Kommentator.

 


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