Zwei Punkte am 2. Advent

Ein packendes Fünf-Satz-Spiel lieferten sich die Volley YoungStars Friedrichshafen gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Am Ende bejubelten die Häfler einen 3:2-Sieg (18:25, 25:21, 25:22, 17:25, 15:9). 

Ein packendes Fünf-Satz-Spiel lieferten sich die Volley YoungStars Friedrichshafen gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Am Ende bejubelten die Häfler einen 3:2-Sieg (18:25, 25:21, 25:22, 17:25, 15:9). Die gut 100 Zuschauer – darunter zahlreiche Fans aus Ludwigsburg – erlebten ein Wechselbad der Gefühle.

Ludwigsburg präsentierte sich im ersten Satz als formstarkes Team, während Friedrichshafen Schwierigkeiten hatte, seinen Rhythmus zu finden. In den beiden folgenden Sätzen zeigten die YoungStars – lautstark von ihren Fans angefeuert – was sie in den zurückliegenden Monaten gelernt haben. Zuspieler Patrick Eberhard dirigierte das Spiel geschickt, die Außenangreifer Pekka Stapelfeldt und Fynn Krämer sowie Christian Woumnga beziehungsweise Christopher Oberglock auf der Diagonalen erzielten entscheidende Punkte. Libero Lucas Huckle organisierte die Abwehr und erfolgreiche Blockaktionen von Dominik Marjanovic und David Markovic taten ihr übriges.

Im vierten Durchgang häuften sich die Fehler bei den YoungStars zu einem 4:11-Rückstand. Zwar setzte der eingewechselte Mykyta Shapovalov positive Akzente, den Aufschlägen und Angriffen von Ex-YoungStar Severin Hauke hatte das Pfleghar-Team allerdings nichts entgegenzusetzen. Im entscheidenden fünften Satz behielten die YoungStars ihre Nerven, Friedrichshafen entschied den Satz mit 15:9 für sich und holten sich mit dem 3:2-Sieg zwei Tabellenpunkte. Pekka Stapelfeldt mit 22 Punkten und Severin Hauke mit 17 Punkten waren herausragende Akteure auf dem Spielfeld und trugen maßgeblich zum spannenden Verlauf dieses Volleyballkrimis bei. Als MVPs wurden Dominik Marjanovic (Gold) und Severin Hauke (Silber) gekürt.

„Wir haben einen Satz verschlafen und viel zu viele Aufschlagfehler gemacht,“ kommentierte Zuspieler Patrick Eberhard das Ergebnis. Für ihn selbst war es das dritte Spiel, dass er aufgrund des krankheitsbedingten Fehlens von Daniel Habermaas durchspielen musste. Kein Problem für den 18-jährigen. „Wenn man weiß, dass man ein Spiel durchspielen darf, nimmt einem das ein bisschen den Druck“. Chris Oberglock bekam ausgerechnet gegen seinen Heimatverein Ludwigsburg die Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln, bevor er am 15.12. ins Trainingslager der U17-Nationalmannschaft reist. Er machte seine Sache gut und verspürte einen „Kraft-Boost“ gegen seinen Heimatverein.

Trainer Adrian Pfleghar freut sich über den Erfolg, spricht gleichzeitig von einem kurzen „Fehler-Festival“, das einen deutlicheren Sieg verhinderte. Es sei beachtenswert gewesen, nach einem so schlechten Satz wieder zurückzukommen, aber es müsse das Ziel sein, solche Sätze zu vermeiden: „Gegen schwache Gegner kostet es einen Punkt, gegen stärkere das ganze Spiel.“

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